Badewasseraufbereitung

Grundsätzlich erfolgt die Ausführung der Badewasseraufbereitung auf der Grundlage der DIN 19643-2 nach dem Verfahren Flockung - Filtration - UV - Desinfektion - Chlorung. Für die Aufbereitung des Badewassers wurden die verschiedenen Becken in drei Anlagen und damit Aufbereitungskreisläufe aufgeteilt:

Anlage 1: Freizeitbecken Innen und Außen, Fit- und Funpool
Anlage 2: Schwimmerbecken und Nichtschwimmerbecken, Rutsche 1 und 2, Schul- & Vereinsbecken
Anlage 3: Kinderland, Whirlpool, Geysirbecken Innen und Außen

Einkammer, Zweikammer und Dreikammerfilteranlagen sind ein wesentlicher Bestandteil der Aufbereitung des Badewasser. Über sechs Wärmetauscher im Bypassbetrieb wird das Badewasser zusätzlich temperiert. Die Grundwärme wird über die Verteilung der Fernwärme sicher gestellt.

Die Anlagentechnik ist mit den Schwallwasser-, Spülwasser- und Schlammwasserbehältern im Technikkeller untergebracht. Der Spülwasserbehälter wird über Stetsabläufe sowie im wesentlichen aus der Schlammwasseraufbereitung mit dem benötigten Spülwasser versorgt.

Die Formula-Einschichtfilter werden mit einer Filtrationsgeschwindigkeit von 30 Meter pro Stunde betrieben. Für die vier Becken des Hallenbades wurden zwei Filterkreisläufe geplant und realisiert. Gefüllt wird der Beckenkreislauf des Hallenbades über die Trinkwasserversorgungsleitung des örtlichen Wasserlieferanten. Das Füllen der Becken mit Badewasser erfolgt über die Wasseraufbereitungsanlage.

Um zu verhindern, dass bei der Schwimmhallenreinigung Reinigungsmittel über die Überlaufrinne in das Schwallwasserbecken und somit in das Badewasser gelangen, sind alle Becken mit einer automatischen Rinnenumstellung versehen. Diese Umstellung ermöglicht die direkte Ableitung des Reinigungswassers in die Kanalisation.

Zur Kontrolle der Wasserparameter sind alle Becken und der Spülwasserspeicher mit einer Mess- und Regelanlage ausgestattet. So hat man die Sicherheit über ein sauberes Badewasser in jedem Becken.